Theaterclowning - ein Wochenende für Lehrende
| Details | Clowning und Improvisation helfen dabei Offenheit, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Gleichzeitig lernt der Lehrer mit seiner eigenen Unsicherheit, seinen Ängsten und Fehlern in einer konstruktiven und kreativen Weise umzugehen. Beim Clowning geht es darum, aus der Wahrnehmung des Moments spontan kreativ und improvisierend in Beziehung zum Mitmenschen und zum eigenen Umfeld zu treten. Das fördert eine erhöhte Wahrnehmung der Umwelt und eine Zentriertheit in sich Selbst. Clowning ist ein Weg des Loslassens und zugleich der künstlerischen Gestaltung. Es ist Wesensbegegnung und Selbstlosigkeit zugleich und spricht den Menschen direkt im Herzen an. Es handelt sich um eine sinnvolle, sinnstiftende, beziehungsschaffende Begegnung, die alle Betroffenen dem Alltag enthebt und uns in einen warmen zwischenmenschlichen Raum führt. Clowning bietet die Chance das Selbstbewusstsein zu entwickeln und die Sicherheit zu finden, dass sich aus der Präsenz Möglichkeiten des Handelns ergeben. Dieses Erleben kann später auf die pädagogische Praxis übertragen werden und so Sicherheit schaffen. Sie erarbeiten sich mit Leichtigkeit spielend und humorvoll Bühnenkompetenzen für die Bühne des Schullebens. Unter Einsatz von Theatertechniken und Übungen sowie kleinen Improvisationen und aus dem freundlichen Blickwinkel des Clowns geschaut, gewinnen Sie innere Distanz, so dass neue Impulse für das Klassenzimmer gefunden werden. Wir beginnen uns mit Spielen sowie mit Stimm- und Körperübungen aufzuwärmen. Wir fahren mit Improvisationen auf einer Bühne (alleine oder mit anderen) fort. Jede Improvisation wird nachbesprochen, um die positiven und wichtigen Aspekte unseres Clowns und wie er mit uns lebt, hervorzuholen. Dies alles geschieht behutsam und respektvoll für den Einzelnen, innerhalb eines Rahmens von Regeln, die ein sicheres und schützendes Umfeld bieten. Wie begegne ich dir? Wie begegnest du mir? Können wir das auch anders? Humorvoller? Menschlicher? Freundlicher? Ein offener, wahrnehmender Blick prägt die Lebenshaltung des Clowns. Er liebt die ganze Vielfalt menschlicher Begegnungen, die so anders erlebt und neu erfasst werden. Der Blick des Clowns ist unvoreingenommen, frisch und wertfrei. Solcherlei auf das Wesentliche reduziert, ist es möglich, in einer warmen, wertschätzenden Atmosphäre, sich zu entdecken und zu zeigen. Dem Clown ist alles, was ist, willkommen. https://www.clownforschung.de/ |
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| Zeiten | Ort: Seminar für Waldorfpädagogik, Hufnerstr. 18, 22083 Hamburg Freitag, 05.02.2027 von 15.00 - 18.30 Uhr Samstag, 06.02.207 von 09.00 - 16.30 Uhr Sonntag, 07.02.2027 von 10.00 - 13.30 Uhr |
| Verantwortlich | Elisabeth Wispler, Ingrid Rump |
| Referenten | Angela Hopkins |
| Zielgruppe | Waldorfpädagog:innen, Lehrer:innen |
| Kursgebühr | Teilnahmegebühr 250,00 Euro / für die 2. Person der gleichen Organisation gratis. Bitte machen Sie einen Vermerk bei der Anmeldung. |